im meer weniger Plastik

Schweinswale im Fehmarnsund by jHD.Vision
Schweinswale im Fehmarnsund

In den Weltmeeren gibt es durch die Plastikverschmutzung eine Vielzahl neuer Probleme. Deshalb gibt es inzwischen auf Fehmarn einige Aktivisten die den Schaden für den Lebensraum Ostsee nicht mehr hinnehmen wollen und sich aktiv gegen eine weitere Verschmutzung stellen. Christiane Stodt-Kircholtes, die Vorsitzende der Grünen auf Fehmarn, ist seit Anfang an dabei und hat auch zusammen mit dem NABU bereits erfolgreiche Aktionen wie „Fishing for Litter“ an den Start gebracht. Die Surfrider Foundation ist mit ihren Clean-Up's ein wichtiger Bestandteil und auch die Strandpaten leisten das ganze Jahr über einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung des Plastikmülls. 2014 hat sich auch der Wassersport Fehmarn e.V. angeschlossen und kämpft nun Seite an Seite mit den anderen Akteuren gegen die Plastiktüte.

Die Intitiative

Der Umweltbeirat der Stadt Fehmarn hat sich inzwischen dem Thema angenommen, auch wenn die dort erzielten Resultate zuweilen nicht nachvollziehbar sind. Die Logo-Entwicklung dauerte nicht nur unverhältnismäßig lange, auch die konzeptionelle Ausrichtung und Gestaltung bereiten einige Kopfschmerzen. Diejenigen, die den Schweinswal kennen, sind durch die Darstellung des Meeressäugers verwirrt, da es sich einfach nicht um die beabsichtigte Gattung handeln kann.

 

Am heftigsten umstritten war jedoch die Entscheidung eine Plastiktüte mit dem Aktions-Logo in Auftrag zu geben. Sicherlich bekämpft man Feuer auch mal mit Feuer, aber das ist eher eine Ausnahme und nicht auf den Meeresschutz übertragbar. Dieser Ausrutscher der Arbeitsgruppe ist allerdings zum Glück Geschichte und eine Jutetasche erscheint auch gleich viel logischer.

 

Mittlerweile gibt es auch Erfahrungswerte wie sich der Druck des „gelben Logos“ so gestaltet. Wenn man sich die Artikel des FT dazu ansieht, ist das kaum zu übersehen. Einige Unternehmen haben trotz dieser Verwirrungen, bereits  ihre Verantwortung gegenüber der Umwelt erkannt und sind auf Stoff- oder Papiertüten umgestiegen. Doch weder Börke, Meereszentrum, Witty Knitters, noch die Mitglieder des Wassersport e.V. haben sich für den Einsatz des „gelben Logos“ durchringen können. Vielleicht war es ja wirklich die „Undruckbarkeit“? Weitere Partner hätten, laut Frau Maaß, schon ihre Absicht geäußert mitzumachen. 


So nimmt das Projekt weiter Fahrt auf und letztendlich zählt auch nur der Umstieg - Logo's sind da Nebensache. Schliesslich geht es um unsere Umwelt und damit nicht ganz zuletzt um die touristische Attraktivität der Insel.

Wir wollen diese vorbildlichen Unternehmer hier nennen und ihnen für ihr Engagement danken:

 

Fehmarn Piraten

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Inselbäckerei Börke

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Meereszentrum Fehmarn

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Windgeister

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Surfshop Fehmarn

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Surf and Fashion

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Windsport

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Windsurfing Fehmarn

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Windsurfing Wulfen

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Witty Knitters

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Vom NABU sei Fehmarn bereits als Pilotkommune im Rahmen des Projektes „Regionale Maßnahmen gegen den Müll im Meer“ ausgewählt worden, so Habeck, der sich an verschiedenen Infoständen auf dem Marktplatz Zeit nahm für die Menschen um mit ihnen ins Gespräch zu kommen.


Der Umweltminister Robert Habeck gab am 5.6.2015 den offiziellen Startschuß für die Kampagne „im Meer weniger Plastik“ auf Fehmarn. Der NDR 1 Welle Nord ist das eine Kurzmitteilung wert und berichtet über die Initiative Keine Plastiktüten auf Fehmarn. Doch niemand stellte die Fragen, die uns unter den Fingernägeln brennen: Was geschieht mit dem Logo, wenn der TSF eine neue Tourismus Kampagne bekannt gibt? Warum muss dieses eingebaute Verfallsdatum sein?


Schließlich liegen inzwischen 3 unterschiedliche Logos mit unterschiedlichen Eigenschaften vor:

  1. darf nicht benutzt werden,
  2. lässt sich nicht drucken &
  3. das druckbare, mit Rechten und ohne Zeitlimit versehene Signet.

 

Diesmal sind die Schweinswale auch als solche erkennbar und die Druckdaten gibt es direkt hier unten...

Startschuss für die Kampagne "im meer weniger plastik" auf Fehmarn. Mit dabei: Umweltminister Robert Habeck (Grüne). Er...

Posted by NDR 1 Welle Nord on Friday, 5 June 2015

kostenloser Download

"im meer weniger Plastik" Logo
Zur freien Verwendung für umweltbewußte Händler auf Fehmarn.

Das Logo ist in der vorliegenden zip-Datei in unterschiedlichen Farbvariationen sowie mit und ohne den Schriftzug FEHMARN enthalten. Die Formate sind svg (zur direkten Nutzung im Internet), eps (für Druckauswertung) und pdf (da so gut wie alle Programme dieses Format interpretieren).

Download
im meer weniger Plastik-Logo
Kostenloser Download des Logos für die "im meer weniger Plastik" Initiative
Lizenz: Creative-Commons SA-NC
im meer weniger Plastik Logo.zip
Komprimiertes Archiv im ZIP Format 903.2 KB

Schweinswal im Fehmarnsund von jHD entstand Ende 2013 für die Anti-Plastiktüten-Initiative auf Fehmarn
Schweinswal im Fehmarnsund

Wir können die Arbeit „Schweinswal im Fehmarnsund“ von jHD * Vision hochauflösend und kostenlos zum Download anbieten. Solange es sich um eine nicht-kommerzielle Nutzung handelt, darf die Illustration für Kampagnen und andere Zwecke genutzt werden. Die Nennung bzw. Verlinkung des Urhebers ist dazu Voraussetzung.

 

Download
Schweinswal im Fehmarn Sund
Kostenloser Download der Arbeit „Schweinwal im Fehmarnsund“
Lizenz: Creative-Commons BY-SA-NC
Fehmarn-Plastiktuete.png
Portable Network Grafik Format 2.1 MB

Plastik im Meer

ist ein Animationsfilm von Michael Stünzi aus Zürich. Damit möchte er auf eine sachliche Art auf die vielfältigen Gefahren für unsere Meeresbewohner und uns hinweisen. Für diese wunderschöne und aufweckende Arbeit sollte man sich unbedingt die 3 Minuten Zeit nehmen.

im Meer weniger Plastik

Es ist Zeit zum Handeln!

Wir werden uns nicht länger ausbremsen lassen oder auf den Umweltrat der Inselverwaltung warten. Deshalb schaffen wir jetzt Fakten. Das Logo des Umweltrates lässt sich nicht einmal vernünftig im Zeitungsdruck reproduzieren – geschweige denn auf Stofftaschen drucken. Deren erstes Vorhaben für die Aktion gegen Plastik an der Küste, war es tatsächlich Plastiktaschen herzustellen lassen. Vermutlich in Abwesendheit von Zurechnungsfähigkeit, aber vollen ernstes!

 

Mit deren Art von Aktionismus wollen wir lieber gar nicht in Verbindung gebracht werden und gehen Wege, die einem Umweltrat zu unbequem sind: eigene.

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