Die Natur der Insel schützen

NATUR wird hier groß geschrieben und Naturschutz ernst genommen. Auf der Insel selbst liegen die Naturschutzgebiete Grüner Brink, Krummsteert und das Wasservogelreservat Wallnau. Wallnau ist ein rund 300 Hektar großes Areal an der Westküste der Ostseeinsel. Durch das Land Schleswig-Holstein und die Frankfurter Zoologische Gesellschaft wurde das erworbene Land ab 1975 als Brut- und Schutzstätte für Zugvögel eingerichtet. Das Fehmarnbelt FFH-Schutzgebiet ist ein nahe liegendes Wasserschutzgebiet.

Schutzreservate

Die Parteivorsitzende der Grünen Claudia Roth auf Fehmarn
Malte Siegert erläutert Claudia Roth Hintergründe der Vogelfluglinie

Das Wasservogelschutzreservat empfängt ganzjährig Besucher und bietet neben einem Informationszentrum mit Naturschutzmuseum, Beobachtungsständen und Naturlehrpfad auch Führungen an. Hier erfahren Sie alles Wissenswerte über die Phänomen des Vogelzuges. Sie können über das Jahr bis zu 270 unterschiedliche Vogelarten in ihrem natürlichem Lebensraum erleben. Aus Beobachtungsverstecken sogenannte „Hides“ schauen Sie den Vögeln förmlich in ihre Kinderstube. Ein Kanalsystem ermöglicht durch regelbare Wasserstände in Wiesen, Gräben und Teichen die Schaffung optimaler Brutbedingungen für alle gefiederten Gäste.

Wasservogelreservat Wallnau

Außerdem ist Wallnau behindertengerecht gebaut. Ausstellung, Lehrpfad und Hides alles kann auch mit Rollstühlen besucht werden.


EinDRÜCKE aus dem Reservat


Bin nur mal kurz den Belt retten

mit freundlicher Genehmigung der Belt Retter
Belt Retter

Hinter den Vorhängen hat sich seit geraumer Zeit etwas getan, das so spannend war und uns mehrfach gebannt lauschen lies. Eine Konsolidierung der an der Ostsee verteilten Bündnisse und damit eine ernst zu nehmende Kraft in Schleswig-Holstein. Und trotz einiger kleiner undichter Stellen, konnten die Vorbereitungen dazu weitestgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit getroffen werden. 

 

Das ist kein Auszug aus der Barschel-Affäre und auch keinem Polit-Thriller entnommen. Das passiert hier gerade auf Fehmarn. Im meer was los hier!  

 

Am 7.6. war es dann soweit... 

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im meer weniger Plastik

Logo für die Umweltinitiative "im meer weniger Plastik" von Fehmarn. Logodesign & Illustration von jHD * Vision
im meer weniger Plastik - Logo zur freien Nutzung und download

im meer weniger Plastik ist das Ziel der 2014 ins Leben gerufenen Umweltinitiative, die für einigen Wirbel gesorgt hat. Die Stadt Fehmarn genehmigte sogar eine Anschubfinanzierung von 2.000 Euro für das Projekt. Dies sorgte für Medieninteresse in der Region und einige Artikel in denen dann ein Logo veröffentlicht wurde dessen Rechteübertragung noch nicht geklärt war. Der Designer wollte doch erstaunlicherweise Geld für seine Arbeit und die Nutzungsrechte-Übertragung. Eigentlich ja nicht verwunderlich, da es sich durchaus um eine gute Arbeit gehandelt hat und auch Budget zur Verfügung stand. Doch hätte man den Gestalter im Vorfeld über die geplante Nutzung und finanziellen Möglichkeiten aufklären müssen. Die Veröffentlichung ohne Nutzungsrechte war deshalb eigentlich eine Urheberrechtsverletzung und ein Fehler der weitere schwere Folgen nach sich zog. Denn nun musste trotz erreichter Öffentlichkeit zeitnah ein neues Logo entwickelt werden...

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fehlender Meeresschutz - Klage gegen Regierung

Nutzung mit freundlicher Genehmigung von Michael Stünzi

Mehrere Umweltorganisationen bildeten eine Allianz und verklagten die Bundesregierung wegen fehlendem Meeresschutz in Nord- und Ostsee.


47 Prozent der Meeresfläche in deutschen Gewässern sind als Schutzgebiet ausgewiesen. Von den küstennahen Gewässern stehen 70 Prozent unter Schutz

Zwischen 30% der Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) in der Nord- und Ostsee sind auch ausgewiesene Natura-2000-Gebiete. Dazu zählen auch die Vogelschutzrichtlinie und FFH-Schutzgebiete (Fauna-Flora-Habitat). Trotz dieses hohen nationalen und europäischen Schutzstatus sind acht Jahre nach ihrer Ausweisung in den zehn Schutzgebieten bis heute keinerlei Schutzmaßnahmen eingeführt worden.

 

Die Bundesregierung verschleppt den Schutz von Nord- und Ostsee seit Jahren und gefährdet damit bedrohte Meeresbewohner und ihre Lebensräume, kritisierten die Umweltverbände. In den ausgewiesenen Gebieten müssen nach EU-Recht Schweinswale, Seevögel, wertvolle Sandbänke und Riffe geschützt werden.  

Tatsächlich finden dort in den Schutzzonen neben der Fischerei auch Sand- sowie Kiesabbau, der Bau von Offshore-Windkraftanlagen und die Suche nach Öl- und Gasvorkommen statt.

 

Für den Schweinswal geht es nur um sein Leben.

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