Fehmarn Festival Group

Jimi Hendrix Illustration von jHD * Vision
Jimi Hendrix - Guitar Hero

Eine Ära neigt sich dem Ende zu. Der Gitarren-Held Jimi Hendrix verstarb kurz nach dem legendären Auftritt auf dem Love & Peace Festival am 6.September 1970. Durch die Schwierigkeiten des Festival wurde von der Politik auf Jahrzehnte jedes weitere Festival auf der Insel Fehmarn verboten. Erst 1995 erreichte die Fehmarn Festival Group (FFG) eine Zulassung eines inzwischen selbst legendären Open-Air Festivals, um an den verstorbenen Gitarren-Held zu erinnern. Doch 15 Jahre später sollte auch das Revival-Festival wieder unter politischen Beschuß geraten und durch die untere Naturschutzbehörde des Landes Schleswig-Holstein ebenfalls verboten werden.

 

Seit 2012 kämpfte die FFG mit Einsprüchen gegen den Verbotsantrag der Naturschutzbehörde. Zuerst brachte die Behörde den Schutz des Kammmolches als Begründung, doch als die Gefahr für den Molch widerlegt werden konnte, kamen immer neue und noch fadenscheinigere Begründungen von dort. Selbst der damalige NABU Leiter auf Fehmarn ist ein bekennender Festival-Fan und hatte keine Naturschutzbedenken. Doch die Behörde, die dem Landrat Reinhard Sager unterstellt ist, lies sich davon in ihrer Willkür nicht beirren. Sogar bis vor das Oberlandesgericht sind die Veranstalter gezogen, um für den Erhalt von Musik & Kultur auf der Insel zu kämpfen. Keine Rückendeckung vom Amt für Denkmalpflege, die doch angeblich seit 1996 die Erhaltung und Pflege kulturlandschaftsprägender Elemente und Denkmalbereiche fördern. Doch auch die letzte Instanz lehnte 2015 die Einsprüche ab und besiegelte damit das Ende des historischen Veranstaltungsortes in Flügge.

Dieser ermüdende Kampf gegen die Windmühlen der Justiz hat die FFG viel Kraft, finanzielle und persönliche Ressourcen gekostet …und war letztendlich nicht von Erfolg gekrönt. Doch auch intern wurde es immer schwieriger den Zusammenhalt zu gewährleisten. Streitereien und Grabenkämpfe statt Unterstützung und Hilfsbereitschaft haben den ersten Vorsitzenden der FFG in den Burn-Out getrieben. Der zweite Vorsitzende erwirkte mit unsauberen Mitteln einen Kompromiss mit dem Gericht zu seinem eigenen finanziellen Vorteil und Selbstdarstellung war einigen Mitgliedern wichtiger als Öffentlichkeitsarbeit.

Zuletzt war ein verzweifelter Aufschrei nach einem Generationswechsel zu vernehmen, doch der Administrator der Internetseite blockierte andere Redakteure und damit auch jegliche Veröffentlichungen. Um diese Blockade zu umgehen, wurden wir und das Fehmaransche Tageblatt nun kurzfristig gebeten über die Einladung aller Vereinsmitglieder zur kommenden Jahreshauptversammlung zu informieren:


Am Sonnabend, den 23. Januar 2016 findet die vermutlich letzte Jahreshauptversammlung des Fehmarn Festival Group e.V. statt.

Eine außerordentliche Versammlung wird es, wegen mangelnden Interesses am Fortbestand der Fehmarn Festival Group und fehlender Bereitschaft ehrenamtliche Vereinsarbeit zu erbringen, direkt im Anschluß geben.

Terminbekanntgabe

Jahreshauptversammlung

Termin:

23. Januar 2016

 

Veranstaltungsort:

Cafe Flora · Altjellingsdorf auf Fehmarn

 

Beginn:

19:00 Uhr

 

Folgende Tagesordnungspunkte sind vorgesehen:

  1. Begrüßung und Eröffnung der Sitzung
  2. Genehmigung der Tagesordnung
  3. Verlesung und Genehmigung des Protokolls der Jahreshauptversammlung 2014
  4. Bericht des Vorstandes
  5. Bericht des Kassenwartes
  6. Bericht der Kassenprüfer und Entlastung des Kassenwartes
  7. Entlastung des Vorstands
  8. Neuwahl des 1. Vorsitzenden
  9. Neuwahl des 2. Vorsitzenden
  10. Neuwahl des Kassenwartes
  11. Neuwahl des Schriftführers
  12. Neuwahl des 2. Kassenprüfers
  13. Bericht über den Stand des Rechtsstreites wegen des FOA 2012           
  14. Aussprache über die Zukunft der Fehmarn Festival Group

außerordentliche Versammlung

Termin:

23. Januar 2016

 

Veranstaltungsort:

Cafe Flora · Altjellingsdorf auf Fehmarn

 

Beginn:

20:00 Uhr

 

Folgende Tagesordnungspunkte sind vorgesehen:

  1. Begrüßung und Eröffnung der Sitzung
  2. Genehmigung der Tagesordnung
  3. Auflösung des Vereins
  4. Verbleib des Vereinsvermögens
  5. Web-Site; Erhaltung, Pflege

Wir hoffen nun auf einen Sturm…

einen Ansturm der jungen Musiker und Kulturliebhaber, der Landjugend, oder wem auch immer, um den Erhalt des eingetragenen Vereins (sowie der gGmbh zur Veranstaltungsausrichtung) und damit die Musikkultur auf der Insel zu gewährleisten. Ohne das Fehmarn Open-Air (F.O.A.) würde die Ferieninsel einen wichtigen Baustein in der Kultur und damit auch weiterhin an Attraktivität für Feriengäste verlieren. Dies gilt es jetzt zu verhindern!


Das haben scheinbar ein paar falsch verstanden.

Nein, der von uns erhoffte Sturm sollte nicht von der FFG gegen uns als Berichterstatter gehen. Wir wollten eher einen konstruktiven Zustrom von neuen tatkräftigen Gesichtern vielleicht sogar einen Generationenwechsel bei der FFG auslösen. Fakt ist die FFG steht vor der Auflösung und braucht Unterstützung, und einige sonst nicht besonders Übereifrige spucken Galle.

 

Vielleicht ist jenen der positive Aufruf wegen der negativen Nachrichten gar nicht aufgefallen?

Vielleicht ist es ja auch auf die unsachlichen Diffamierung von einigen Vereinsmitgliedern zurückzuführen, daß die Arbeit der Vorsitzenden so extrem erschwert wurde? Vielleicht unterlassen einige ihre freien Interpretationen des Artikels und würden sich besser auf das geschriebene Wort stützen, wenn sie ihn kritisieren wollen? Und wer den Glaubwürdigkeitsgehalt dieses Beitrages anzweifeln möchte, der unterlässt vielleicht auch besser so unhaltbare Formulierungen wie: „der unsachlichste Artikel, den ich je gelesen habe“ (Zitat ohne Autorenangabe, wird aber auf Autorenwunsch auch eingebunden). Wir jedenfalls lassen uns auf die Verwendung solcher Superlativen nicht ein und wünschen jenen weiterhin viel Vergnügen bei der Lektüre der Bildzeitung.

Screenshot Zeitpunkt 22.12.2015 17:00 Uhr
Screenshot Zeitpunkt 22.12.2015 17:00 Uhr

Nachtrag um auf den Vorwurf des unseriösen Journalismus vom FFG-Admin einzugehen…

Wie uns der zweite Online-Redakteur der FFG mit diesen Bildern bestätigte, ist die versuchte Veröffentlichung der Terminbekanntgabe nicht mehr - wie in der Vergangenheit - durch ihn möglich. Beide Veröffentlichung stehen nach wie vor zur Vorlage und damit zur Freigabe durch den Administrator Dirk Piel offen. (Stand 22.12.2015)

 

Vielleicht hat Herr Piel diese Rechteeinschränkungen ja auch gemacht, bevor er die Website „ewig nicht mehr angefasst“ hat. Menschen vergessen so etwas ja auch nachdem etwas Zeit ins Land gestrichen ist. Allerdings geschehen derartige Einschränkungen in Redaktionssystemen nicht von alleine. Wenn also etwas offensichtlich unseriös ist, dann die Fäkalausdrücke in Kommentaren und die Äusserung falscher Sachverhalte.

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Kommentare: 3
  • #1

    Dirk Piel (Sonntag, 20 Dezember 2015 13:50)

    Ich habe von der Website geredet und warum ist mein Kommentar verschwunden. Was soll der Scheiß. Erst Behauptungen in deinem Bericht aufstellen und wenn mal dazu Stellung nimmt einfach den Kommentar löschen? Was ist denn das für ein seriöser Journalismus? Zum kotzen sowas. Ich habe die Website ewig nicht mehr angefasst. Wie kann man sowas behaupten. Wer bist du überhaupt? Im Impressum steht nichts drin. Ich würde gerne mal wissen mit wem ich es zu tun habe. Schön anonym. Wie ätzend!!

  • #2

    Ulli (Donnerstag, 21 Januar 2016 08:29)

    Alle Menschen haben den gleichen Himmel,
    jedoch nicht alle haben den gleichen Horizont.

  • #3

    Dirk Piel (Sonntag, 24 Januar 2016 17:45)

    Nin da scheint der feine Herr nicht so den Plan gehabt zu haben. Bis eben stand bei ihm als Benutzerrechte Administrator. Hätte vllt selber die Berichte mal freischalten sollen. Schönen Abend noch