Bin nur mal kurz den Belt retten

mit freundlicher Genehmigung der Belt Retter
Belt Retter

Hinter den Vorhängen hat sich seit geraumer Zeit etwas getan, das so spannend war und uns mehrfach gebannt lauschen lies. Eine Konsolidierung der an der Ostsee verteilten Bündnisse und damit eine ernst zu nehmende Kraft in Schleswig-Holstein. Und trotz einiger kleiner undichter Stellen, konnten die Vorbereitungen dazu weitestgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit getroffen werden. 

 

Das ist kein Auszug aus der Barschel-Affäre und auch keinem Polit-Thriller entnommen. Das passiert hier gerade auf Fehmarn. Im meer was los hier!  

 

Am 7.6. war es dann soweit... 

Die letzten Tage waren nochmal spannend. Sind genügend Fahnen, T-Shirts, Helfer, Fotografen etc.pp Dann ist der große Tag und um fünf vor 12 trafen sich hunderte sogenannte Belt Retter, um direkt am Ort der geplanten Baustelle gemeinsam für ein Umdenken der Volksvertreter zu stehen. Mit dabei die MdB Bettina Hagedorn (SPD) und Lars Winter (SPD). Umdenken! Genau - Zeit zum Umdenken und dazu alte Denkmuster zu Durchbrechen. Auch die Bündnisse mussten erstmal umdenken. Denn mit der Zeit wurden aus dem Begriff „Feste Fehmarnbelt Querungsgegner“ dann „Belt-Gegner“. Dabei ist doch genau das Gegenteil der Fall.

 

Genau genommen sind die Belt-Gegner doch diejenigen die „Nordeuropas größte Baustelle“ durch den Belt pflügen lassen wollen.

 

Den zermürbenden Prozess des Dialog Forums hinter sich gebracht, musste auch für die verzerrte Darstellung der Aktionsbündnisse eine Lösung gefunden werden. Ein Umdenkprozess war nötig — Sie mussten sich regelrecht neu-erfinden 


Als Konsequenz gab es nur noch eins...

Wie zu erwarten gab es einen medienwirksamen Knall mit dem öffentlichen Auftritt der Belt Retter. Laut Follower-Anzahl auf Facebook haben sie innerhalb von 2 Tagen weit mehr erreicht, als das was die bisherige Bewegung insgesamt über die neue Medienlandschaft an Aufmerksamkeit generieren konnte. 

 

Diese positive Neuausrichtung und der geschaffene Zusammenhalt macht die Bewegung zu einem ernsthaften Gesprächspartner & verdeutlicht alleine durch ihren Rückhalt und das zahlenmäßige Auftreten wie ernst man die Belange nehmen sollte.

 

Keine regelmäßigen Mahnwachen mehr, sondern Flash-Mop-Protest sticht ins Auge. Positiver Protest — PROtest. Kreative positive Aktionen sind gefragt. Die Leit-Medien brauchen unterhaltsame Stories mit positiver Kernbotschaft. Die durch diese Symbiose gewonnene Aufmerksamkeit, verwandelt man in Sympathien, Zulauf, Aufklärung, Fakten. Mehrheiten sind schon so gewonnen worden.


Belt Retter werden!

Jeder kann ein BELTRETTER werden!

Posted by Beltretter on Sunday, 7 June 2015
Screenshot der Unterzeichner in geographischer Anordnung 3 Tage vor Petitionsende
Screenshot der Unterzeichner in geographischer Anordnung

Fast 4.000 Betrachtungen des BeltRetter-Videos in 48 Stunden ist bemerkenswert und zeigt wie groß die Aufmerksamkeit ist. Die sonst auffallend spärliche & unkritische Berichterstattung der großen Medienhäuser, die im Tonus eher pro-Querung ausfällt, konnte die stark wachsende kritische Betrachtung des Vorhabens in der Bevölkerung nicht verhindern. 


Und so kommt der Rückhalt eben nicht nur aus Ostholstein. Auch der dänische Forstverband und der dänische Ornithologenverband haben Einwände gegen den Tunnelbau. Bundesweit hatte eine Petition Tunnelgegner aufgerufen und die Unterstützer waren in allen Ecken zu finden. Sogar in Bayern haben Menschen verstanden wie monströs und teuer diese Baustelle kommen würde.

 

Auch bei den, von Femern A/S erhofften, Privat-Investoren ist die Unrentabilität kein Geheimnis mehr. Christiane Stodt-Kirchholtes, Fehmarns Grünen-Frontfrau, wundert sich nicht über fehlendes Interesse.

 

„Nicht nur wir Grünen haben Bundesverkehrsminister Ramsauer die trickreiche Schönrechnerei nicht abgenommen, mit der er im Herbst 2010 den Projektnutzen von bis dahin knapp unter 1 auf sagenhafte 6,7 gesteigert und dem Bauvorhaben damit bundesweit die höchste Rentabilität bescheinigt hatte. Ohne dies hätte die deutsche Hinterlandanbindung keine Chance auf Realisierung nach dem Bundesverkehrswegeplan."

 

Die Situation im Belt

Querungs-Befürworter aka Belt-Gegner

Während die Femern A/S als staatlich Beauftragter Bauherr mit großen Budgets ausgestattet ist und dafür große Feste (wie die Femernbelt Days) ausrichtet, Event und PR-Agenturen beschäftigt werden auch Kanzlerinnen-Treffen gerne medial ausgewertet. Architekten und Designbüros leisten auch ganz große Arbeit für ganz großes Geld. Doch die schönen 3D Grafiken, in denen sogar eine Aufforstung rund um die Tunneleinfahrten hinzugefügt wurde, reichen nicht aus. Die „schöne heile Welt-Illusion“ mit der Querung ist so nicht mehr aufrecht zu erhalten. Das zeigt auch der

 

Planungs-Angriff auf die Zufahrtsstraße zu Scandline's. Hier hat Femern A/S bereits gezeigt, daß ihnen alle Mittel recht sind um Mitbewerber los zu werden.

 

FFBQ Dialog Forum 

ging es da wirklich um Dialog, oder war es doch nur um eine Alibi-Veranstaltung? Die Produktion von Barbara Salesch hat teilweise weniger Budget zur Verfügung als diese „Dialog Veranstaltung“. Wurde dort nicht eher Amtsgebahren an den Tag gelegt und der Dialog-Partner mit Bürokratie mürbe gemacht? Einige fühlten sich jedenfalls danach so. Ungereimtheiten gab es jedoch noch mehr.


Lobbyarbeit

Der Prof. Dr. Joachim Krause äußert sich positiv zu einer Bauverfahrensbeschleunigung in der shz, weil er die Wettbewerbsfähigkeit für deutsche Unternehmen gefährdet sieht. Ohne jedes Bauwirtschafts-Hintergrund-Wissen, aber mit jeder Menge Nähe zur Politik aus Kiel, der Mann. Daher liegt die Vermutung nahe diese News wären hausgemacht, um sich bei Bedarf darauf beziehen zu können. Und solange hinter Herrn Krauses Name „Experte“ zu lesen ist, muss auch niemand näher fragen: Für was denn? Rüstung & Sicherheit?

 

Planfeststellungsverfahren

Femerns A/S hat 3.100 deutsche Eingaben und 50.000 Einzelargumente bearbeitet und die Antworten an Verbände und Institutionen füllen bereits 41 Aktenordner. Die Antworten an Privatpersonen werden nur digital der schleswig-holsteinischen Planungsbehörde nachgereicht.

 

Finanzierung

Das dänische Privatunternehmen Femern A/S ist zu 100% in Staatshand und mit Staatsgarantien ausgestattet. Diese Femern A/S kann so günstig auf dem internationalen Markt Geld leihen und sich satte EU-Fördergelder (also auch deutsche Steuergelder) für das transeuropäische Infrastrukturprojekt einverleiben. Die Bedienung der Kredite soll in Form von den Maut-Einnahmen (ab 65 Euro) erfolgen. Für den Fall, daß es ein Verlußtgeschäft wird, bürgt ja noch der Staat Dänemark bzw. seine Bürger.

 

Der deutsche Bundesrechnungshof hatte längst vor dem Projekt gewarnt. Die stetig steigenden Kosten sind inzwischen auf 7.400 Millionen Euro hochgeschnellt. Die deutsche Hinterlandanbindung soll mit noch immerhin 2.5 - 3.000 Millionen Euro für die Sparvariante komplett deutsch finanziert werden. Die dänische Hinterlandanbindung mit rund 1.700 Millionen Euro trägt wiederum Dänemark.

 

 „Die feste Fehmarnbeltquerung wird ökonomisch so desaströs enden wie Stuttgart 21 oder der Flughafen Berlin-Brandenburg“

prognostiziert der NABU-Präsident Olaf Tschimpke.


Am 1.7 war dann klar, daß die EU kein finanzielles Wunschkonzert für Dänemarks Tunnelträume gibt. Die erheblich geringere EU-Förderung hatte einen Krisengipel in Kopenhagen zur Folge. Darüber berichteten LN, shz und SZ.

Hagedorn und Winter

Auch in der Politik gibts BELTRETTER.Bettina Hagedorn (Mitglied des Bundestages) und Lars Winter (Mitglied des Kieler Landtags) (beide SPD) stemmen sich gegen den geplanten Belttunnel. Und sie haben ihre Gründe.

Posted by Beltretter on Sunday, 14 June 2015

Mitbewerb

Die Fährgesellschaft Scandlines, für die eine Aufgabe der Route nicht in Frage kommt, wird nicht wie in der Mitbewerbsbetrachtung von Femern A/S gehofft den Betrieb kampflos einstellen. Das sie auch wetterfest sind bei Scandlines, daß kann niemand bestreiten. Wettbewerbsfest sind sie auch. Denn sie haben vor die Tunnelmaut (ab 65 Euro) zu unterbieten — das haben sie seit längerem angekündigt. Zudem ist Scandlines der größte Arbeitgeber, der Region. Diesen systemrelevanten Faktor und die damit verbundenen Arbeitsplätze sollte man nicht ignorieren. Jedenfalls nicht, wenn man von positivem Wirtschaftswachstum und Handel für die Region spricht. Wenn die Kaufkraft in der Region abnimmt — ist das dann noch Wirtschaftswachstum?

 

Rentabilität

Verwendung von vorteilhaften (älteren ) Verkehrsprognosen in Kombination mit einer Scheuklappen-artigen Mitbewerberbetrachtung sollten jeden Rentabilitätsplan zur Makulatur werden lassen. Aber als Verkehrsminister Dobrint das Projekt vorstellt schönte er die Zahlen des Projektnutzen von 0,95 sogar noch auf 6,7! Ein Projektnutzen von unter 1 bedeutet ein ein Verlußtgeschäft. Da verkündet Dobrint lieber 5.800% Profitchancen. Auch wenn es gar nicht wahr ist — es reicht um den Bundesrechnungshof zu überhören und einen Beschluß zu erwirken. Jedenfalls sind demnach die Querungsbefürtworter auch mit einem (selbst geschätzten!) Verlußt von 600 Millionen Euro, der durch das dänische Volk zu begleichen ist, einverstanden und sind dafür auch noch bereit großzügig falsche Zahlen als Augenwischerei zu veröffentlichen.

 

Bei der „optimistischen“ Berechnung ergibt sich aktuell ein Investitionsvolumen von 11.600 Mio. — „pessimistischer“ betrachtet werden es viel eher 22.000 Millionen Euro.

Selbst bei „optimistischen“ Zahlen und fast zinsloser Kredite ergibt sich bei  falschen Berechnungsgrundlagen ein von vornherein kalkulierter Verlußt von fast 600 Mio. Euro — bei pessimistischen Zahlen wären das bereits 1.100 Mio. Euro.

 

Doch es kommt noch schlimmer. Das renommierte Verkehrsplanungsbüro Vieregg-Rössler, München attestiert der Hinterlandanbindung sogar dramatische Unwirtschaftlichkeit. Als Wirtschaftsmotor ist ein Projektnutzen von 0,08 wirklich nicht mehr zu verkaufen. Butter bei die Fische! Wir nennen das zwar geschickt als Geschenk eingefädelt, aber auch ein fast-100%iges Draufzahl-Geschäft.

 

Ökologie

NABU und andere Verbände klagen gegen BRD wegen fehlendem Meeresschutz. Der Schweinswal ist mit gerademal 300 gezählten Tieren zurecht seit 1998 auf der Liste der stark gefährdeten Arten. Die Umwelt-Verträglichkeits-Prüfung (UVP) von Femers A/S aus 2013 geht jedoch von 3.000 Tieren aus, und davon würden gerademal 6 Tiere belästigt. Da Femern A/S offensichtlich zu ihren Gunsten öfter mal die Kommastelle verfehlt, sind auch andere Zahlen von dort nur mit Vorsicht zu geniessen. Wird der Tunnel gebaut, wäre das in etwa so klug wie: mitten auf der Baustelle zum Großflughafen BER eine Kinderbetreuung aufzumachen. Das könnte den Dolchstich für die heimischen Meeressäuger bedeuten. Die Fähren hingegen fahren bald co2- emissionsfrei.


Archäologie

Auf dänischer Seite ist wenigsten etwas Bereitschaft zur Kultursicherung vorhanden. Im Rahmen einer historischen SAR-Aktion (Search And Rescue) wurden auch umgehend wichtige Funde gemacht. So wurden die zeitlich frühesten Stellnetze in der Region entdeckt. Damit lässt sich der Wandel von Rentierjäger auf Fischer genauer definieren. Eine gründliche Untersuchung und Sicherstellung wäre aber sicherlich nicht im Interesse des staatseigenen Betriebes Femern A/S zudem bzw. weil sehr kostspielig.

 

Auf deutschem Boden fand sich leider nicht einmal der Wille zur Sicherstellung von Kulturschätzen. Stattdessen äußern sich „Experten“ wie Prof. Dr. Joachim Krause mit Forderungen nach Bauverfahrens-Beschleunigung.

 

„In einem Land in dem die Geschichte nicht zu verkaufen ist, wird niemand dort investieren wollen.“

Mag sein. Doch, wenn man die historische Bedeutung als touristischen Magneten etablieren möchte — muß die Geschichte erstmal bewahrt werden. Sich die Geschichte bewahren und die Zukunft nicht verbauen, klingt vernünftig.


„Nichts ist stärker als eine Idee, deren Zeit gekommen ist“

Das mag sein. Doch was ist peinlicher als eine alte Idee weiterhin zu verfolgen,

obwohl deren Zeit längst abgelaufen ist,

und es im schlimmsten Fall nicht einmal mitzubekommen?!

22.000 Millionen Euro für ein Verkehrsprojekt, daß mit der Wende 1991 unnötig wurde. Nicht ohne Grund wurde Rostock so ausgebaut. Auch die gut funktionierende Jütland-Route würde bei Realisierung einige Umsatzeinbußen hinnehmen müssen. Mehr Verkehrsaufkommen ist halt nicht da. Unabhängigen Verkehrsexperten zufolge generiert das Vorhaben kaum neuen Verkehr, sondern zieht den besonders tourismusschädlichen Güterverkehr von anderen Routen ab.

 

Warum also Schaden für Natur & alle akzeptieren, wenn alleine mit den 2.500 Mio. Euro der deutschen Hinterlandanbindung viele soziale & Bildungsprojekte realisiert werden könnten? Andererseits gäbe es bis auf eine handvoll Bänker, Bauherren, Unternehmer und Lobbyisten nur Geschädigte.

 

Nachdem 2014 die dänische Staatspleite nur knapp abgewendeten werden konnte, signalisierte die dänische Seite Februar 2015 Gesprächsbereitschaft. Siegt die Vernunft? Eine berechtigte Frage. Doch die Wahrscheinlichkeit und Erwartung auf Einsicht war nicht besonders hoch. 

 

Siegt die Vernunft? Tunnel ade?Die dänische Seite signalisiert Gesprächsbereitschaft bezüglich des größenwahnsinnigen...

Posted by Fehmarn on Friday, 20 February 2015

Die Grünen hatten im Bundestag gefordert die Kosten neu zu kalkulieren und die Berechnungen komplett offen zu legenCDU/CSU & SPD gaben bereits am 29. April ihre Stimme gegen die Neuverhandlung des Staatsvertrags zwischen den beiden Ländern. 

 

Aber dank den spektakulären Ausführungen von Herrn Seifert zum Thema Nicht-öffentlich kontra Geheim, können wir auf die Beweggründe der Geheimhaltung Schlüsse ziehen. Das ist doch mal zumindest ein Anfangsverdacht. Verdachtsmomente gibt es aber auch für weitaus unschönere Vorgänge. Bei dem Planungsangriff auf die Zufahrtsstraße von Scandline's haben die Bauträger einen Moment gehabt in dem ihnen die Maske verrutscht ist. Berichtet wurde über das hinterhältige Gebahren der Femern A/S nur in kleinstem Rahmen und ohne jeden Vorwurf auch nur von Rüpelhaftigkeit..

Interview

Ananda Julia und Karin – die Sprecherinnen der BELTRETTER – über die Sorgen der Menschen und über die Schäden, die der geplante Fehmarnbelt-Tunnel in der Ostsee und in Deutschland anrichten würde. #BELTRETTERJetzt ganz einfach BELTRETTER werden: http://beltretter.de/werden-sie-beltretter/

Posted by Beltretter on Sunday, 7 June 2015

Ananda Julia & Karin die beiden Sprecherinnen der Belt Retter im Interview. Sie sprechen von einem vergifteten Geschenk und der existenziellen Bedrohung der Urlaubsregion durch die Baustelle. Aber auch über die Schneise die durch den Belt gepflügt werden soll, und das es keine Erfahrungswerte gibt wie sich das, auf die Natura-2000 geschützten Gebiete, auswirkt.

 

Die BeltRetter, die sich vorgenommen haben auf offene und kreative Weise dieses irrsinnige Bauvorhaben als solches zu demaskieren, sind in ihrem Auftreten sehr sympatisch. Nicht ohne Grund wurde das Interview mehr als 2.800 mal innerhalb kürzester Zeit betrachtet. Klar ist auch, hier kämpft ein David mit der Waffe der Vernunft und seiner Kreativität gegen einen Goliath mit riesigen Budgets für Öffentlichkeitsarbeit.


Finger weg vom Fehmarnbelt! - Für eine Ostsee ohne Tunnelterror
Finger weg vom Fehmarnbelt! // Quelle: BeltRetter.de

Unsere Fähren laufen prima und bieten Arbeitsplätze — Wir brauchen keinen Tunnelterror. Wir brauchen keinen berliner Großflughafen im Belt. Wir brauchen die Natur um zu überleben.

 

Die mit diesem Projekt zu sparenden Summen könnte man in Infrastruktur oder Bildung & Soziales investieren, dann wäre Mensch und Natur geholfen...

 

Den Tunnel verhindern bzw. die Belt Retter unterstützen, geht auch mit der telefonischen 5 Euro Spende...

Telefon: 04372 - 7 489 489

 

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Ausstieg jetzt! Artikel 22 des Staatsvertrag - Keine Feste Fehmarnbelt Querung
Ausstieg jetzt! Artikel 22 des Staatsvertrag

Leif Miller, Bundesgeschäftsführer des NABU erwähnte den Artikel 22 des Staatsvertrages, der Neuverhandlungen zwischen den Vertragspartnern vorsieht, wenn sich die finanziellen Rahmenbedingungen des Vorhabens ändern.

 

2009 hatten wir die große Bankenkrise in USA, hier Hypo & HSH, dann Spanien, Griechenland. Das betrifft durchaus die finanziellen Rahmenbedingungen. Deshalb wird es Zeit Artikel 22 unter die Lupe zu nehmen und Ausstiegsszenarios durchzuspielen. Wie erstaunlich wendig die GroKo seien kann, haben wir ja mit der Autobahn-Maut und bei der Energiewende bestaunen dürfen.

 

Alleine auf deutscher Seite stiegen die Kosten für die Hinterlandanbindung von 860 Millionen (seit 2008) auf rund 2.500 Millionen Euro. Der Bundesrechnungshof geht in seinem Bericht davon aus, dass es sich bei den festgestellten Mehrkosten aufgrund der nicht abgeschlossenen Planung um Mindestsummen handelt. 

Quellen:

Belt Retter / FTLN LN / TAZNabu / Grüne OH / Allianz Beltquerung / nordschleswiger / DUH Netzwerk Pforte / 

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